So funktioniert der Tastatur-Test
Drücke nacheinander alle Tasten deiner Tastatur. Jede Taste, die der Browser empfängt, wird grün markiert. Die aktuell gedrückte Taste leuchtet blau. Unter der Tastatur siehst du den Namen der Taste und ihren technischen Code.
Die Zuordnung erfolgt über die physische Position der Taste. So erkennst du auch, wenn dein System auf ein falsches Tastaturlayout (z. B. Englisch statt Deutsch) eingestellt ist: Dann erscheint z. B. beim Drücken von Z ein „y“.
Ghosting & N-Key-Rollover testen
Halte mehrere Tasten gleichzeitig gedrückt, etwa W + A + Shift + Leertaste. Der Wert „Max. gleichzeitig“ zeigt, wie viele Tasten deine Tastatur parallel erkennt. Günstige Office-Tastaturen schaffen oft nur 2–6 Tasten, Gaming-Tastaturen mit N-Key-Rollover deutlich mehr. Werden Tasten nicht erkannt, spricht man von Ghosting.
Taste funktioniert nicht? Lösungen
Taste reagiert gar nicht
- Teste die Tastatur an einem anderen USB-Port oder Computer, um ein Software-Problem auszuschließen.
- Bei mechanischen Tastaturen: Keycap abziehen und mit Druckluft unter den Schalter pusten. Bei Hot-Swap-Boards kannst du den Switch tauschen.
- Bei Laptops: Krümel unter der Taste vorsichtig mit Druckluft entfernen.
Taste löst doppelt aus (Chattering)
Erscheint ein Buchstabe doppelt, obwohl du nur einmal drückst, ist meist der Schalter verschmutzt oder verschlissen. Druckluft oder Kontaktreiniger helfen oft. Viele Gaming-Tastaturen bieten in ihrer Software eine „Debounce“-Einstellung.
Falsche Zeichen
Kommen andere Zeichen als aufgedruckt, ist das Tastaturlayout falsch eingestellt. Windows: Win + Leertaste wechselt das Layout. macOS: Systemeinstellungen → Tastatur → Eingabequellen.
Fn- und Medientasten
Die Fn-Taste und viele Sondertasten werden direkt von der Tastatur verarbeitet und nie an Betriebssystem oder Browser gemeldet. Dass sie im Test nicht erscheinen, ist daher normal.